Discussion:
500 USB-Sticks gleich bespielen
(zu alt für eine Antwort)
Rudolf Harras
2012-03-07 11:16:06 UTC
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Müsste ca. 500 USB-Sticks mit gleichem Inhalt bespielen.
Erschwerend dazu kommt noch, dass die eine etwas eigenwillige Form haben.

Nun, da gibt es Gräte die einen USB-Stick auf 10 oder mehr andere
kopieren. Aber die sind relativ teuer (600 - 13000 Euro, je nachdem).

D.h. am Besten wäre wohl ein USB-Multi-Adapter wo die abstände groß
genug sind und ein Skript dass dann automatisch die Inhalte da drauf
kopiert (vielleicht von einer Image Datei oder so irgendwie).

Hat hier jemand irgendwelche Hard oder Softwareempfehlungen?

Ich habe bis jetzt
AutorunnerX http://www.heise.de/download/autorunnerx-1131032.html und
USBDLM (http://www.uwe-sieber.de/deutsch.html) gefunden, die könnten da
vielleicht hilfreich sein.

Dennoch: Hard- und Softwareempfehlungen wie man das am Besten löst wären
super!
ds_Dieter_Schultheis
2012-03-07 12:26:45 UTC
Permalink
Post by Rudolf Harras
Müsste ca. 500 USB-Sticks mit gleichem Inhalt bespielen.
Erschwerend dazu kommt noch, dass die eine etwas eigenwillige Form haben.
Nun, da gibt es Gräte die einen USB-Stick auf 10 oder mehr andere
kopieren. Aber die sind relativ teuer (600 - 13000 Euro, je nachdem).
D.h. am Besten wäre wohl ein USB-Multi-Adapter wo die abstände groß
genug sind und ein Skript dass dann automatisch die Inhalte da drauf
kopiert (vielleicht von einer Image Datei oder so irgendwie).
Hat hier jemand irgendwelche Hard oder Softwareempfehlungen?
Ich habe bis jetzt
AutorunnerX http://www.heise.de/download/autorunnerx-1131032.html und
USBDLM (http://www.uwe-sieber.de/deutsch.html) gefunden, die könnten da
vielleicht hilfreich sein.
Dennoch: Hard- und Softwareempfehlungen wie man das am Besten löst wären
super!
unter Linux mit dd if=< Weg zum ISO File/Image > of=
<Mountpoint/Einhängepunkt des Sticks>

Bei mehreren parallelen Kopiervorgängen muss das ISO "Master" File wohl
in gleicher Anzahl auf dem "Master" Laufwerk verfügbar sein.

Habe mit mehreren parallelen Kopiervorgängen keine Erfahrungen, aber man
kommt da wohl sehr schnell an die Grenze der Maximalspeed vom "Master".

Wenn es kein Partitionsimage /-ISO File sein soll, muss man ein anderes
Kommando wie cp nutzen. Unter Linux kann man aber auch ein ISO File wie
ein komplettes Laufwerk mit der Loop Option mounten (idR unter /media
bzw. /mnt).
--
MfG
Dieter
Marcel Müller
2012-03-07 13:16:49 UTC
Permalink
Hallo,
Post by ds_Dieter_Schultheis
unter Linux mit dd if=< Weg zum ISO File/Image > of=
<Mountpoint/Einhängepunkt des Sticks>
Bei mehreren parallelen Kopiervorgängen muss das ISO "Master" File wohl
in gleicher Anzahl auf dem "Master" Laufwerk verfügbar sein.
wieso das denn? Der Zugriff auf die Quelldatei ist doch read-only.
Post by ds_Dieter_Schultheis
Habe mit mehreren parallelen Kopiervorgängen keine Erfahrungen, aber man
kommt da wohl sehr schnell an die Grenze der Maximalspeed vom "Master".
Nein. Solange das Image in den Dateisystem-Cache passt, wird da gar
nicht mehr drauf zugegriffen. Mutmaßlich braucht man doch nicht mehrere
GB für das Image. Und wenn doch streamt man es vorher noch durch bzip
oder gzip, dann passt es in den Cache.

Wesentlich mehr sorgen würde ich mir ich mir um den USB-Durchsatz
machen. Der dürfte der massiven Parallelisierung kaum gewachsen sein.
Faktisch hängen die Nutzbaren Ports ja nur an wenigen Controllern und
alles weitere geht nur per USB-Hub. Davon wird die Sache definitiv nicht
schneller.

Ferner sollte man sich auf die eine oder andere Überraschung
vorbereiten. Wenn man einem System so einseitig Saures gibt, tauchen oft
Fehler auf, von deren Existenz man bis dato noch nicht einmal etwas
ahnte. Das geht hin bis zu Hardwarefehlern, weil vielleicht die
Bitfehlerrate des Bussystems halt auch nur endlich klein ist. Ferner
würde ich bei 500 Sticks damit rechnen, dass sich ein halbes Dutzend gar
nicht fehlerfrei beschreiben lässt. Nicht weiter schlimm, wenn einer
Schrott ist, und man das auch bemerkt. Das ist aber bereits nicht
trivial, denn die Biester sind ja alle gleich, und es ist praktisch
nicht vorhersehbar, welcher der parallel angesteckten Sticks das Problem
verursacht. Außerdem soll es ja so unschöne Effekte geben, wie dass sich
bei einem defekten Stick der Treiber gleicht mit aufhängt oder zumindest
aufgrund von Timeouts keinen signifikanten Durchsatz mehr erzielt.
Post by ds_Dieter_Schultheis
Wenn es kein Partitionsimage /-ISO File sein soll, muss man ein anderes
Kommando wie cp nutzen. Unter Linux kann man aber auch ein ISO File wie
ein komplettes Laufwerk mit der Loop Option mounten (idR unter /media
bzw. /mnt).
Das dürfte um einige Potenzen langsamer laufen, weil die USB-Sticks beim
Dateiweisen Schreiben auch keine Highlights sind.
Ein Nutzen kann sich allerdings dennoch einstellen, wenn der UBS Stick
nachher nur zu wenigen Prozent gefüllt ist. Je nach Dateisystem könnte
man aber hier auch selektiv nur die notwendigen Sektoren bespielen.
Gängige Image-Programme beherrschen das. Wie viele davon scriptbar und
parallelisierbar sind, ist aber eine ganz Frage.


Wie gesagt, mit der einen oder anderen Überraschung sollte man rechnen.
Ich bin eigentlich überzeugt, dass man das hin bekommt, wenn man nur
lange genug puzzelt. Aber ob man am Ende noch signifikant besser
abschneidet als ein Praktikant, der die Sticks vielleicht 2 bis 3
Parallel jeden von Hand bespielt, darf doch bezweifelt werden -
jedenfalls wenn man es zu ersten mal macht.


Marcel
Christian Brandt
2012-03-08 14:43:56 UTC
Permalink
Post by Marcel Müller
Ferner
würde ich bei 500 Sticks damit rechnen, dass sich ein halbes Dutzend gar
nicht fehlerfrei beschreiben lässt.
dd if=meinusbstick.gz bs=4096 of=/dev/stickbezeichnung && cmp -l
meinusbstick.gz /dev/stickbezeichnung || exit 100

oder

gzip -cd <meinusbstick.gz >/dev/stickbezeichnung && if [ "`md5sum
/dev/stickbezeichnung`" -ne 39456834765837465876345 ]; then exit 100; fi

gzip und md5sum spart Busbandbreite zu Kosten der CPU.
Post by Marcel Müller
Nicht weiter schlimm, wenn einer
Schrott ist, und man das auch bemerkt. Das ist aber bereits nicht
trivial, denn die Biester sind ja alle gleich, und es ist praktisch
nicht vorhersehbar, welcher der parallel angesteckten Sticks das Problem
verursacht.
Unter Linux kann man USB-Ports sogar an Hubs anhanden eindeutiger
Low-Level-Bezeichner für die Ports identifizieren und sich über
Stiftwechsel an selbigen informieren lassen und dadurch den nächsten
Kopiervorgang automatisch anwerfen lassen. Stichwort udev und
Eventmanagement.
Post by Marcel Müller
Außerdem soll es ja so unschöne Effekte geben, wie dass sich
bei einem defekten Stick der Treiber gleicht mit aufhängt oder zumindest
aufgrund von Timeouts keinen signifikanten Durchsatz mehr erzielt.
Das sollte unter Linux eigentlich nicht vorkommen.

Christian Brandt
Marcel Müller
2012-03-08 18:34:58 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Christian Brandt
Post by Marcel Müller
Nicht weiter schlimm, wenn einer
Schrott ist, und man das auch bemerkt. Das ist aber bereits nicht
trivial, denn die Biester sind ja alle gleich, und es ist praktisch
nicht vorhersehbar, welcher der parallel angesteckten Sticks das Problem
verursacht.
Unter Linux kann man USB-Ports sogar an Hubs anhanden eindeutiger
Low-Level-Bezeichner für die Ports identifizieren und sich über
Stiftwechsel an selbigen informieren lassen und dadurch den nächsten
Kopiervorgang automatisch anwerfen lassen. Stichwort udev und
Eventmanagement.
hmm, mit udev assoziiere ich im Wesentlichen 4 Stunden Fluchen gefolgt
von es geht irgendwie, aber irgend etwas anderes geht nicht mehr.
Post by Christian Brandt
Post by Marcel Müller
Außerdem soll es ja so unschöne Effekte geben, wie dass sich
bei einem defekten Stick der Treiber gleicht mit aufhängt oder zumindest
aufgrund von Timeouts keinen signifikanten Durchsatz mehr erzielt.
Das sollte unter Linux eigentlich nicht vorkommen.
Grau ist alle Theorie. Das muss ja auch nicht am Treiber liegen, es kann
durchaus auch die Hardware abstürzen und nur per Timeout gefolgt von
Soft-Resets der jeweiligen Chips wieder auferstehen. Ein Bekannter, der
Treiber für Videoschnittsysteme machte, hat seinerzeit mal Tests mit
PCI-Bussen durchgeführt. So bei 30% Nennlast im Durchsatz fing der Ärger
an, und bei 80% Last waren praktisch alle Mainboards raus, wenn es um
einen stabilen Betrieb ohne Frame-Drops ging. Bei so Sachen reißt Du mit
einem Treiber gar nichts. Ähnlichen Spaß hatte ich auch schon mal mit
einem Mitsumi CD-ROM einer Serie. Sobald man da eine bestimmte CD
einlegte, blieb der Rechner stehen, und zwar genau so lange, bis man die
CD wieder heraus nahm. Und das unter jedem Betriebssystem (Win, OS/2,
Linux, sogar DOS). Vermutlich ein DOS-Versuch auf der IRQ-Leitung.


Marcel
Martin Peters
2012-03-10 06:14:44 UTC
Permalink
Marcel Müller schrieb:
(...)
Post by Marcel Müller
hmm, mit udev assoziiere ich im Wesentlichen 4 Stunden Fluchen gefolgt
von es geht irgendwie, aber irgend etwas anderes geht nicht mehr.
Das war auch mein erster Gedanke.

(...)
Post by Marcel Müller
Soft-Resets der jeweiligen Chips wieder auferstehen. Ein Bekannter, des
Treiber für Videoschnittsysteme machte, hat seinerzeit mal Tests mit
PCI-Bussen durchgeführt.
Seinerzeit? Meinst Du zu Zeiten der VIA-686B-Southbridge?
Post by Marcel Müller
So bei 30% Nennlast im Durchsatz fing der Ärger
an, und bei 80% Last waren praktisch alle Mainboards raus, wenn es um
einen stabilen Betrieb ohne Frame-Drops ging.
Ich habe den Verdacht, dass Du hier von einem Anwendungszweck redest,
bei dem die "Echtzeit"-Faehigkeit nicht mehr gegeben war und die
Frames absichtlich gedroppt wurden, weil das System sonst nicht mehr
nachgekommen waere.

Im Gegensatz zu einem externen Geraet, das gnadenlos Daten anliefert,
wird beim Beschreiben eines USB-Sticks mit Daten von der Platte aber
garnichts gedropt. U.U. dauert es halt ein paar Sekuendchen laenger
oder Du stellst fest, dass Du mit dem gleichzeitigen Beschreiben von
4 Sticks im Endeffekt schneller bist als mit 5 Sticks. So what?

Abgesehen von Bugs in der Hardware oder Fehlern im Treiber, ist der
Einbruch des Gesamtdurchsatzes aber schon das Schlimmste, was Dir von
Seiten des Betriebssystems widerfahren kann. Waere ja was ganz neues,
wenn man Linux-Systeme nicht auch unter Last betreiben koennte.
Post by Marcel Müller
Bei so Sachen reißt Du mit
einem Treiber gar nichts. Ähnlichen Spaß hatte ich auch schon mal mit
einem Mitsumi CD-ROM einer Serie. Sobald man da eine bestimmte CD
einlegte, blieb der Rechner stehen, und zwar genau so lange, bis man die
CD wieder heraus nahm. Und das unter jedem Betriebssystem (Win, OS/2,
Linux, sogar DOS). Vermutlich ein DOS-Versuch auf der IRQ-Leitung.
Klar. Wenn die Hardware Probleme macht, kannst Du's auch mit dem
besten OS nichts reissen. Verstehe jetzt aber nicht so ganz, was Du
uns im Hinblick auf das Problem des UP damit sagen willst.
Marcel Müller
2012-03-11 21:14:00 UTC
Permalink
Post by Martin Peters
Post by Marcel Müller
Soft-Resets der jeweiligen Chips wieder auferstehen. Ein Bekannter, des
Treiber für Videoschnittsysteme machte, hat seinerzeit mal Tests mit
PCI-Bussen durchgeführt.
Seinerzeit? Meinst Du zu Zeiten der VIA-686B-Southbridge?
So um den Dreh. Es ging aber nicht um den 686B.
Post by Martin Peters
Post by Marcel Müller
So bei 30% Nennlast im Durchsatz fing der Ärger
an, und bei 80% Last waren praktisch alle Mainboards raus, wenn es um
einen stabilen Betrieb ohne Frame-Drops ging.
Ich habe den Verdacht, dass Du hier von einem Anwendungszweck redest,
bei dem die "Echtzeit"-Faehigkeit nicht mehr gegeben war und die
Frames absichtlich gedroppt wurden, weil das System sonst nicht mehr
nachgekommen waere.
Ja, klar. Aber alles weit unter der PCI Bandbreite. Ich meine damals war
höchstens PAL angesagt.
Post by Martin Peters
Im Gegensatz zu einem externen Geraet, das gnadenlos Daten anliefert,
wird beim Beschreiben eines USB-Sticks mit Daten von der Platte aber
garnichts gedropt. U.U. dauert es halt ein paar Sekuendchen laenger
oder Du stellst fest, dass Du mit dem gleichzeitigen Beschreiben von
4 Sticks im Endeffekt schneller bist als mit 5 Sticks. So what?
USB wird /in Summe/ auch mal langsamer, wenn man mehrere Geräte am
selben Port betreibt. Wenn die Sticks natürlich sowieso nicht mehr als
5MB/s machen, ist das allerdings egal.
Post by Martin Peters
Abgesehen von Bugs in der Hardware oder Fehlern im Treiber, ist der
Einbruch des Gesamtdurchsatzes aber schon das Schlimmste, was Dir von
Seiten des Betriebssystems widerfahren kann. Waere ja was ganz neues,
wenn man Linux-Systeme nicht auch unter Last betreiben koennte.
Da ist kein grundsätzliches Linux-Problem.
Post by Martin Peters
Post by Marcel Müller
Bei so Sachen reißt Du mit
einem Treiber gar nichts. Ähnlichen Spaß hatte ich auch schon mal mit
einem Mitsumi CD-ROM einer Serie. Sobald man da eine bestimmte CD
einlegte, blieb der Rechner stehen, und zwar genau so lange, bis man die
CD wieder heraus nahm. Und das unter jedem Betriebssystem (Win, OS/2,
Linux, sogar DOS). Vermutlich ein DOS-Versuch auf der IRQ-Leitung.
Klar. Wenn die Hardware Probleme macht, kannst Du's auch mit dem
besten OS nichts reissen. Verstehe jetzt aber nicht so ganz, was Du
uns im Hinblick auf das Problem des UP damit sagen willst.
Er soll auf eventuelle Überraschungen vorbereitet sein, und das in
seiner Kalkulation berücksichtigen. Sonst nichts. Wenn man meint schnell
mal was mit dem PC machen zu wollen, was nicht gerade Gang und Gäbe ist,
geht das nach Murphy erst mal in die Hose und verschlingt einige Stunden
für nix.


Marcel

Ryo Kato
2012-03-07 13:19:26 UTC
Permalink
Post by Rudolf Harras
Nun, da gibt es Gräte die einen USB-Stick auf 10 oder mehr andere
kopieren. Aber die sind relativ teuer (600 - 13000 Euro, je
nachdem).
Sie werden nichts anderes machen als Images draufzubügeln, kannst du
selbt mit Linux und etwas Scripting auch erledigen. Stichwort dd oder cp.
Bei 500 Sticks würde ich kein extra Gerät dafür kaufen, es seit denn es
soll auch für Leute ohne techn. Kenntnis auf Messen/Veranstaltungen etc
bedienbar sein.
Post by Rudolf Harras
D.h. am Besten wäre wohl ein USB-Multi-Adapter wo die abstände groß
genug sind
Alternativ ein kurzes USB-Verlängerungskabel.

- Ryo
Marcel Müller
2012-03-07 13:22:15 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Rudolf Harras
Müsste ca. 500 USB-Sticks mit gleichem Inhalt bespielen.
Erschwerend dazu kommt noch, dass die eine etwas eigenwillige Form haben.
kannst Du keinen Dienstleister damit beauftragen, die vorbespielte
Sticks zu verkaufen? Das ist doch mit Sicherheit eine
Standardanforderung im Bereich von Werbeartikeln.
Ich meine, wenn Du Arbeitszeit inklusive eventueller Rückschläge zahlen
musst, wirst Du doch kaum unter 5€ pro Stick landen.
Post by Rudolf Harras
D.h. am Besten wäre wohl ein USB-Multi-Adapter wo die abstände groß
genug sind und ein Skript dass dann automatisch die Inhalte da drauf
kopiert (vielleicht von einer Image Datei oder so irgendwie).
Um solche Trivialitäten wie mechanische Dinge würde ich mir die
wenigsten sorgen machen. Es gibt kurze USB-Verlängerungen, die das
Problem lösen für einige Cent.


Marcel
Rudolf Harras
2012-03-07 20:20:22 UTC
Permalink
Post by Marcel Müller
kannst Du keinen Dienstleister damit beauftragen, die vorbespielte
Sticks zu verkaufen?
Nein leider, das geht aus diversen gründen nicht.
Post by Marcel Müller
Um solche Trivialitäten wie mechanische Dinge würde ich mir die
wenigsten sorgen machen. Es gibt kurze USB-Verlängerungen, die das
Problem lösen für einige Cent.
Hmm, vielleicht einfach so ein 10-fach usb-hub und dann halt eine mit
einem Script alle beschreiben...
http://www.amazon.de/externer-10-Port-aktiver-Netzteil-schwarz/dp/B003ID923C/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1331151340&sr=8-5

Das wird unter Windows passieren, also muss ich halt schauen dass die
alle immer denselben Laufwerksbuchstaben bekommen.
Marcel Müller
2012-03-08 07:19:24 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Rudolf Harras
Hmm, vielleicht einfach so ein 10-fach usb-hub und dann halt eine mit
einem Script alle beschreiben...
http://www.amazon.de/externer-10-Port-aktiver-Netzteil-schwarz/dp/B003ID923C/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1331151340&sr=8-5
10x Hub heißt aber auch Geschwindigkeit durch 10. Kurzum, es geht wenn
man Pech hat in Summe kaum schneller, als wenn man die Sticks einzeln
bespielt. Nur falls die Sticks ein sehr schnelles Interface haben (z.B.
USB3), aber nur sehr langsam schreiben, entfaltet der Hub seine volle
Wirkung.

Sinvoller wäre es, so viele native Ports des Rechners zu nutzen, wie
möglich, und bevorzugt jene, die nicht direkt nebeneinander liegen,
sondern einen eigenen Controller haben. Damit steigt wirklich der
Durchsatz. Falls die Bandbreite reicht, kann da auch jeweils ein kleiner
Hub dran.
Post by Rudolf Harras
Das wird unter Windows passieren, also muss ich halt schauen dass die
alle immer denselben Laufwerksbuchstaben bekommen.
Kannst Du vergessen. Zumindest falls Du meinst, dass die Ports mit den
Buchstaben korreliert sein sollen.
Falls die Sticks nicht schon das passende Dateisystem drauf haben, wird
es noch etwas spaßiger. Denn dann gibt es noch gar keinen Buchstaben.
Meistens sind die Dinger aber vorbespielt.

Und wie gesagt, bereite dich auf Überraschungen vor. Ich habe es auch
unter WinXX schon erlebt, dass bei viel gleichzeitigem Rock'n'Roll über
den USB-Bus (in meinem Fall mehrere externe Platten) der gesamte Bus
abgesemmelt ist. Alles ausschalten und wieder einschalten (außer dem
Rechner) und man konnte von vorne beginnen (bis es wieder knallt).


Marcel
Martin Gerdes
2012-03-08 11:00:52 UTC
Permalink
Post by Rudolf Harras
Hmm, vielleicht einfach so ein 10-fach usb-hub und dann halt eine mit
einem Script alle beschreiben...
http://www.amazon.de/externer-10-Port-aktiver-Netzteil-schwarz/dp/B003ID923C/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1331151340&sr=8-5
Geschwindigkeit durch 10. Der einzige Vorteil für Dich: Du kannst gleich
10 Sticks auf einmal stecken, hast also weniger Wechselpausen.

Einen Geschwindigkeitsgewinn hast Du eher mit einem (kleineren) Hub pro
Steckplatz. Wenn die USB-Buchsen des Rechners rechnerintern SEPARAT
angebunden sind, kommen insgesamt mehr Daten heraus.
Post by Rudolf Harras
Das wird unter Windows passieren, also muss ich halt schauen, dass die
alle immer denselben Laufwerksbuchstaben bekommen.
Wenn die Sticks wirklich identisch sind, und Du sie immer gleich
steckst, sollte das gegeben sein.

Von wieviel Daten pro Stick sprechen wir hier eigentlich? Das
Datenvolumen geht natürlich wesentlich in die Kopierzeit ein.

Für eine einmalige Kopieraktion würde ich vermutlich mehrere Rechner
parallel einsetzen, mir ein Skript schreiben und mir ein Wochenende Zeit
für eine fröhliche Kopierparty nehmen. 5 Laptops nebeneinander auf dem
Eßtisch, an jedem möglichst zwei geeignete 4er Hubs mit hinreichend
großem Abstand zwischen den Steckplätzen nehmen schon einmal 40
Speicherstecker parallel auf.

Da muß dann nur noch das Kopieren selbst klappen, damit man keinen
Ausschuß produziert. Vermutlich braucht die Entwicklung des
Kopierskripts noch die längste Zeit.
Rudolf Harras
2012-03-10 18:53:53 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Geschwindigkeit durch 10. Der einzige Vorteil für Dich: Du kannst gleich
10 Sticks auf einmal stecken, hast also weniger Wechselpausen.
Ja, daurm geht's eigentlich. Ich denke mal, dass die Datenmenge bei
100-600 MB liegen wird, also nichts was jetzt sonderlich lang dauern
sollte.
Martin Gerdes
2012-03-11 17:00:01 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Geschwindigkeit durch 10. Der einzige Vorteil für Dich: Du kannst gleich
10 Sticks auf einmal stecken, hast also weniger Wechselpausen.
Ja, darum geht's eigentlich. Ich denke mal, dass die Datenmenge bei
100-600 MB liegen wird, also nichts, was jetzt sonderlich lang dauern
sollte.
Je nachdem.

Auf der Cebit gabs übrigens wunderhübsche USB-Kopierstationen zu sehen.
Ein Bild habe ich davon gemacht, aber nach dem Preis gefragt habe ich
nicht.
Uwe Sieber
2012-03-08 11:54:46 UTC
Permalink
Post by Rudolf Harras
Müsste ca. 500 USB-Sticks mit gleichem Inhalt bespielen.
Erschwerend dazu kommt noch, dass die eine etwas eigenwillige Form haben.
Nun, da gibt es Gräte die einen USB-Stick auf 10 oder mehr andere
kopieren. Aber die sind relativ teuer (600 - 13000 Euro, je nachdem).
D.h. am Besten wäre wohl ein USB-Multi-Adapter wo die abstände groß
genug sind und ein Skript dass dann automatisch die Inhalte da drauf
kopiert (vielleicht von einer Image Datei oder so irgendwie).
Hat hier jemand irgendwelche Hard oder Softwareempfehlungen?
Ich habe bis jetzt
AutorunnerX http://www.heise.de/download/autorunnerx-1131032.html und
USBDLM (http://www.uwe-sieber.de/deutsch.html) gefunden, die könnten da
vielleicht hilfreich sein.
Für Windows:
Erstmal schauen, ob die Dinger jeweils eine eindeutige
Seriennummer haben - das ist in diesem Falle nicht gut,
da dann für jedes Exemplar das Plug+Play anspringt.
Falls ja, lass Windows die Seriennummer für dieses
Gerät ignorieren, dann kommt das Plug+Play einmal pro
USB-Port, dann ist Ruhe.
http://www.uwe-sieber.de/usbtrouble.html#identische_laufwerke

Wenn es sich bei den Daten um viele kleine Dateien handelt,
loht es sich, einen Stick als Muster zu befüllen, davon
ein Image zu machen, die Image-Datei so zu kürzen, dass
nur alle Nutzdaten enthalten sind, und dann das Image
auf die anderen Sticks zu bügeln.
Dazu brauchts ein Tool wie DD:
http://www.chrysocome.net/dd
Zum Image-Datei kürzen:
http://www.uwe-sieber.de/files/setfilesize.zip

USBDLM kann dann das Schreiben des Images starten:

[OnArrival10]
DeviceId=USB\VID_1234*
open=c:\tools\dd.exe if=c:\stickimage.bin of=\\.\%PureVolumeName%

Den Laufwerksbuchstaben brauchen wir nicht, da springt nur
das Windows AutoPlay an:

[DriveLetters10]
DeviceId=USB\VID_1234*
Letter=-


Wenn sich das mit dem Image nicht lohnt, einfach die
Dateien rüberkopieren und dann "Hardware sicher entfernen":

[OnArrival10]
DeviceId=USB\VID_1234*
open=c:\tools\fillstick.cmd %Root%

fillstick.cmd:
xcopy c:\StickSource\* %1 /s
c:\tools\RemoveDrive.exe %Drive% -L

http://www.uwe-sieber.de/drivetools.html


Ich würde zwei 7-Port USB-Hubs beschaffen, dann
kann man einen bestücken während der andere arbeitet.
10-Port-Hubs sind oft (oder immer?) ein 7-Port-
Hub plus ein 4-Port-Hub - da gibts dann u.U.
einen Engpaß bei den letzen 4 Ports.

Gruß Uwe
Martin Schoenbeck
2012-03-08 13:28:23 UTC
Permalink
Hallo Rudolf,
Post by Rudolf Harras
Dennoch: Hard- und Softwareempfehlungen wie man das am Besten löst wären
super!
Je nach den sonstigen Rahmenbedingungen könnten auch diese kleinen Kästchen
nützlich sein, an die Du das Original und das Ziel ansteckst und dann für
die Kopie nur noch einen Knopf drücken mußt. Die kosten nicht die Welt und
vor allem muß man keine Scripte etc. basteln. Natürlich brauchst Du ein
paar von den Dingern, damit Du irgendwann fertig wirst.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
Olaf S.
2012-03-11 21:05:31 UTC
Permalink
Post by Rudolf Harras
Müsste ca. 500 USB-Sticks mit gleichem Inhalt bespielen.
Erschwerend dazu kommt noch, dass die eine etwas eigenwillige Form haben.
Die anderen haben ja schon viel gesagt.
Ich mach das für 30Cent pro Stick.

E-Mail ist gültig.

mfg
Olaf
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